Aufstehen statt Aussitzen! Auf zur “Freiheit statt Angst” nach Berlin!

FSA_Plakat_2014_300x425pxStoppt den Überwachungswahn!

Die grenzenlose Überwachung ist Realität. Die Snowden-Enthüllungen belegen: Geheimdienste und Unternehmen treten unsere Rechte mit Füßen und sind dabei an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Sie dringen in die letzten und intimsten Winkel unserer Privatsphäre vor. Mit Verlaub, es reicht!

Wer überwacht wird, ist nicht frei!

Neue Überwachungsgesetze und Kontrolltechnologien zerstören unsere Freiheit und Selbstbestimmung. Demokratie lebt durch angstfreie Meinungsäußerung und überwachungsfreie Rückzugsräume. Diese zu verteidigen liegt in der Verantwortung von uns allen!

Aufstehen statt Aussitzen!

Derweil übt sich unsere Bundesregierung in stoischer Untätigkeit. Sie ist im Begriff unsere Grundrechte aufzugeben, aber so leicht lassen wir Merkel und Co. mit ihrer Strategie des Aussitzens nicht davon kommen. Deshalb stehen wir gemeinsam auf, um die grenzenlose Überwachung endlich zu beenden!

Wir wollen eine freie, demokratische und offene Gesellschaft. Wir wollen Solidarität statt Misstrauen. Wir wollen freie Gedanken statt Selbstzensur. Wir wollen mehr Mut und Engagement statt Ohnmacht und Resignation. Wir brauchen Freiheit statt Angst. Wir brauchen Euch!

Am 30. August 2014 um 14 Uhr vor dem Brandenburger Tor in Berlin.

freiheitstattangst.de

Mit dem Bus ab Köln zur Freiheit statt Angst nach Berlin

FSA Bus#StopWatchingUs Köln ist Bündnispartner der “Freiheit statt Angst” und organisiert eine Bustour, die Demoteilnehmer am 30. August nach Berlin und am Abend wieder zurück nach Köln bringt. Wenn du mitfahren willst oder noch Fragen hast, melde dich einfach formlos per E-Mail an:

kaffeefahrt@stopwatchingus.info

Wo und um welche Uhrzeit der Bus abfährt, wird demnächst bekannt gegeben.

Eigenbeteiligung pro Person:

31€ Standard-Ticket

46€ (oder mehr) Unterstützer-Ticket
Mit einem Unterstützer-Ticket hilfst du uns, die Eigenbeteiligung klein zu halten und Soli-Tickets anzubieten.

16€ Soli-Ticket
Du würdest wahnsinnig gerne mitfahren, kannst dir das Standard-Ticket aber nicht leisten? Kein Problem! Frag einfach nach einem Soli-Ticket.

Von jedem Ticket geht 1 Euro als Spende an die Organisatoren der Demo.

Sei dabei! Steh auf und komm mit zur Freiheit statt Angst 2014! Am 30. August um 14 Uhr vor dem Brandenburger Tor in Berlin.

Ankündigung: Demonstrationen gegen Überwachung 2014

SWU DE 260714 Banner 851x315Terminübersicht:

26. Juli 2014 bundesweite Aktionen und Demos

Jetzt liegt es an jedem Einzelnen von uns, denn nur gemeinsam können wir eine Veränderung bewirken.
Organisiert und meldet eine Demo in eurer Stadt an.

Um dieser Aktion etwas Struktur zu verleihen, achtet bitte darauf, ob in eurer Stadt bereits eine Aktion/Demo angekündigt worden ist.

Zugesagt haben: Berlin, Bad Aibling, Griesheim, Hannover, Heidelberg, Köln, Leipzig, Lübeck, München, Witten

Die jeweiligen Organisatoren in den Städten könnt Ihr hier erreichen:
http://stopwatchingus.info/kontakt/

Deine Stadt ist noch nicht aufgelistet, dann kannst du das jetzt ändern:
http://stopwatchingus.info/und-deine-stadt/

Wie melde ich eine Demonstration/ Kundgebung an?
http://demonstrare.de/demonstrationen-und-kundgebungen-anmelden/

Grafiken und Material für deinen Banner und Flyer findest du hier:
https://stopwatchingus.info/26juli/

Eine kleine Übersicht zu den Demos am 26.10.

Einige Videos zu den Aktionen und Demos vom 26.10. findet Ihr hier: http://stopwatchingus.info/videos/

SWU-Poster-kleinAm 26.10.2013 gab es in einigen Städten Demonstrationen und Protestaktionen. In Leipzig hat das Bündnis für Privatsphäre mit Ihrer Aktion für neugierige Blicke gesorgt, in Heidelberg und Köln gingen die Menschen auf die Straße. In Berlin haben sich einige Menschen im Transeuropa Forum zusammengefunden und Ihre Solidarität mit Manning bekundet.

Der 26. Oktober ist in Deutschland bewusst gewählt worden, so wollten wir gemeinsam mit den US-Bürgern ein Zeichen setzen und die Demonstration in Washington D. C. unterstützen.

Unser Aufruf wurde auch erhört und ein Foto von der Demo in Köln wurde von StopWatching.Us über Twitter geteilt.

Zudem wurde über die Demonstration in Köln sogar deutschlandweit sowie international berichtet.

Die bundesweite Beteiligung scheint auf dem ersten Blick gering ausgefallen zu sein. Vor allem wenn man die Demos vom 27. Juli (etwa 10.000 Teilnehmer) und vom 31. August (einige Tausend Teilnehmer) vergleicht. Dazu haben sich aber auch wesentlich weniger Städte an den Aktionen und Demos beteiligt.

So haben zum 27. Juli noch 39 und am 31. August immerhin noch 27 Städte teilgenommen. Zudem wurden viele der damaligen Aktionen und Demos aufgrund des Wahlkampfes von Parteien veranstaltet.

Die letzten Veranstaltungen sind dazu von unparteilichen oder überparteilichen Bündnissen geplant und organisiert worden. Das bedeutet für die Organisatoren aber auch einen größeren Kraft- und Finanzaufwand.

Daher möchte ich diese Zeilen allen beteiligten Menschen widmen, die diese Mühen auf sich genommen haben, um diese Bewegung aufrechtzuerhalten.

Die kommende kalte Jahreszeit sollten wir dafür nutzen:

  • Aufklärungsarbeit zu leisten (organisiert öffentliche Treffen, Stammtische, Seminare, etc.)
  • Unser Netzwerk zu vergrößern und zu koordinieren (schreibt uns an)
  • Eine geeignete Plattform zu finden, um uns besser auszutauschen und zu vernetzen
  • Im neuen Jahr wieder eine große Demo zu organisieren (entweder in vielen oder in einer Stadt)

Informationen zu uns und zu kommenden Terminen findet Ihr auf unserer Webseite http://stopwatchingus.info/ und auf den einzelnen Bündniswebseiten der Städte. Düsseldorf: http://www.stopwatchingus-duesseldorf.org/ – Heidelberg: http://www.stopwatchingus-heidelberg.de/ – Köln: http://cologne.demonstrare.de/

#StopWatchingUs – Wer wir sind

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#StopWatchingUs–Logo

StopWatchingUs ist ein loses und dezentrales Bündnis mehrerer Organisationen und Parteien, welches sich gegen die Überwachung der Gesellschaft einsetzt. Auslöser für die Gründung und der einzelnen Gruppen und deren rascher Vernetzung waren die Veröffentlichungen der Globale Überwachungs- und Spionageaffäre durch Edward Snowden. Mittlerweile existieren in mehreren deutschen Großstädten autonome Gruppen, welche regionale Veranstaltungen organisieren.

Ursprung

Erster Auslöser für die Identifikation mit dem Namen „StopWatchingUs“ (oft auch “#StopWatchingUs”, als Anklang an den Internetdienst Twitter, über den sich Bürgerbewegungen zunehmend gegenseitig informieren) war eine von der Mozilla Foundation ins Leben gerufene Kampagne. Dieser schlossen sich regional unterschiedlich verschieden Organisationen und Parteien an.[1]

Geschichte

#StopWathschingUs–Demonstration am 31. August 2013 in Köln

#StopWatchingUs–Demonstration am 31. August 2013 in Köln

Am Samstag dem 27. Juli 2013 gab es in 39 deutschen Städten gleichzeitig Demonstrationen, an denen mehrere tausend Menschen teilnahmen. Ein Bündnis verschiedener Organisationen und Parteien hatte unter dem Namen #StopWatchingUs dazu aufgerufen. Auch wenn anfänglich nur das Datum bundesweit koordiniert wurde, stellten die verschiedenen Gruppen sehr ähnliche Forderungen auf.[2][3]

Zum International Day of Privacy (IDP), am 31. August, riefen Anonymous und #StopWatchingUs erneut zu Demonstrationen und Protestaktionen auf. Diesmal beteiligten sich zwar nur 27 Städte offiziell am Aufruf. Inhaltlich, aber auch vom Auftreten bestanden nun aber bundesweit schon wesentlich größere Überschneidungen.[4]

Am 26. Oktober 2013 fanden in Hannover, Heidelberg, Köln, Leipzig, Lübeck, Michelstadt und München Kundgebungen und Demonstrationen gegen die zunehmende Überwachung der Gesellschaft und die Aufhebung der Unschuldsvermutung statt.[5]

Am 10. Dezember 2013 wurde ein Aufruf von etwa 560 Schriftstellern aus der ganzen Welt veröffentlicht, darunter fünf Literaturnobelpreisträger. Sie protestieren im Rahmen von StopWatchingUs mit einem internationalen Aufruf gegen die systematische Überwachung im Internet durch Geheimdienste. Die Autoren rufen dazu auf, die Demokratie in der digitalen Welt zu verteidigen. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem Umberto Eco, Tom Stoppard, Paul Auster, Jonathan Littell, J. M. Coetzee, Elfriede Jelinek, T. C. Boyle und Peter Sloterdijk. Sie fordern, dass jeder Bürger das Recht haben müsse, mitzuentscheiden, in welchem Ausmaß seine Daten gesammelt, gespeichert und ausgewertet würden. Die Unschuldsvermutung betonen sie als zentrale Errungenschaft der Zivilisation und appellieren an die Vereinten Nationen, eine „Internationale Konvention der digitalen Rechte“ zu verabschieden.[6]

Weblinks

Quelle: Artikel aus Wikipedia