Die Initiative gegen Totalüberwachung e.V. lädt ein zu einem Workshop "Ausspähung von Berufsgeheimnisträgern in Zeiten digitaler Überwachung"

Mittwoch, 10.06.2015, 17.30 Uhr
Kuppelsaal Neptunbad, Neptunplatz 1, 50823 Köln
Referent: Jürgen Fricke

Alle beteiligen sich Tag für Tag am allgemeinen Datenstriptease, ob über das Internet, „sichere“ Computernetzwerke, billige Clouds oder günstige weltweit verfügbare Bildtelefonie. Oftmals entstehen unabsichtlich erzeugte Datenspuren im Netz. Wer wertet das aus und wie können wir uns dagegen schützen?

  1. Impulsvortrag:
    a. Bewusstsein schaffen, welche Schwachstellen in Computernetzwerken existieren
    b. Darstellung des Netzwerkdatenverkehrs
    c. Methoden, IP-Telefone sowie deren Vermittlungs- und Übertragungsprotokolle (SIP/VoIP) anzugreifen
    d. Möglichkeiten omnipotenter Angreifer des Untergrabens der Vertraulichkeit von Kommunikationskanälen und –systemen
    - Dazu werden Foliensätze der „Snowden-Leaks“ verwendet
    - Wie schwächen GCHQ/NSA unsere Kommunikationsnetzwerke?
  2. Konkrete Angriffe Dritter („Laborsituation“)
    a. Keylogger, „man in the middle“-Angriffe, ARP spoofing etc.
    b. Abstrahlung eines Handys
    c. Wie PDF-Dokumente gezielt verfälscht werden
    d. Online-Zeitungen exklusiv, hier konkret: Artikel einer Online-Zeitung in Echtzeit mit Hilfe eines Web-Proxy frisieren

Politik und IT-Wirtschaft schützen den Bürger nicht vor Ausspähung und Datenmissbrauch. So muss jeder Einzelne, insbesondere Berufsgeheimnisträger, für seinen Datenschutz z.B. durch Datensparsamkeit und Verschlüsselung selbst sorgen. Dazu wollen wir Ihnen mit dieser Veranstaltung Informationen vermitteln und konkrete Hilfestellungen an die Hand geben.
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Ihre Voranmeldung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


Weitere Informationen finden Sie unter www.gegen-totalueberwachung.de.