Willkommen

Wir sind Menschen aus Köln und Umgebung, die sich nach den Snowden-Enthüllungen im Sommer 2013 zusammengetan haben. Mit unseren Aktionen und Veranstaltungen möchten wir uns für das Menschenrecht auf Privatheit einsetzen. Mehr über uns.

Nächste Termine:

21. August 2017, 19:30 Uhr – Offenes Treffen im C4 (als Ersatz für den 28. August 2017)
04. September 2017, 19:30 Uhr – Offenes Treffen im C4
18. September 2017, 19:30 Uhr – Offenes Treffen im C4
02. Oktober 2017, 19:30 Uhr – Offenes Treffen im C4

Vielen Dank an die Mitorganisatoren, die vielen Helferinnen und Helfer, Wagenengel, Musiker, die Kölner Polizei und nicht zuletzt alle Mittanzenden! Weitere Bilder und Videos findet ihr auf der Internetseite von Tanzen gegen TTIP.

#StopWatchingUs Köln beteiligt sich mit einem Wagen an der Tanzdemo "Tanzen gegen TTIP – BPM statt BND". Wir danken dem Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung für die finanzielle Unterstützung dieses Vorhabens. Tanz mit uns in den Mai – für Demokratie und Privatheit!

Auftaktkundgebung: ab 17:30 Uhr auf dem Roncalliplatz

Demo-Parade: ab 18:00 Uhr über Neumarkt – Luxemburger Straße – Zülpicher Platz – Ringe – Friesenplatz – Venloer Straße – Lenauplatz

Abschluss: ab ca. 21:30 Uhr auf dem Lenauplatz

Tanzen gegen TTIP? BPM statt BND? WTF?…

Am 30. April tanzen wir gegen TTIP und CETA, gegen Freihandelswahn und Totalüberwachung. Aber "Tanzen gegen TTIP" ist keine Spaßveranstaltung. Es ist eine politische Veranstaltung, die Spaß machen soll: Spaß an der Demokratie, Spaß am politischen Gestaltungsprozess, Spaß am Widerstand!

Unterstützt von Künstlern und Kulturschaffenden wollen wir mit "Tanzen gegen TTIP" den Menschen ein Forum und einen Rahmen schaffen, sich abseits von den Politik-Talkshows mit ihren immergleichen Gesichtern und Phrasen zu informieren und – bei aller Ernsthaftigkeit des politischen Protestes – den Spaß am Widerstand nicht zu verlieren.

"Tanzen gegen TTIP" soll zeigen: Eine Demokratie funktioniert nur wenn alle mitmachen – auch Menschen, die sich sonst nicht politisch äußern und auch nicht gefragt werden. Wir wollen diese Menschen dafür begeistern sich eine eigene Meinung zu bilden und an unserer Demokratie aktiv teilzunehmen.

Weitere Infos findest du im Internet unter ttiprevolution.wordpress.com und auf Twitter: @ttiprevolution.

Am 22. April werden in Bielefeld wieder die BigBrotherAwards an die dreistesten Datenkraken verliehen. Wir laden alle, die der Zeremonie nicht vor Ort beiwohnen können, zum geselligen Public Viewing im Chaoslabor des C4 ein. Kommt und seid dabei!

Seit dem Jahr 2000 werden in Deutschland die BigBrotherAwards an Firmen, Organisationen und Personen verliehen, die in besonderer Weise und nachhaltig die Privatsphäre von Menschen beeinträchtigen oder persönliche Daten Dritten zugänglich machen. Anhand von konkreten und gründlich recherchierten Beispielen setzen wir so das Thema auf die politische Agenda und sind eine feste Stimme in der deutschen Datenschutzbewegung.

Das Public Viewing ersetzt in diesem Monat unseren regelmäßigen Themendonnerstag. Wer die Reise nach Bielefeld nicht scheut, der sollte die BigBrotherAwards übrigens unbedingt live miterleben!

Mehr Informationen zu den BigBrotherAwards findet ihr auf bigbrotherawards.de

Wo: Chaos Computer Club Cologne (C4), Heliosstr. 6a, Köln-Ehrenfeld
Wann: Freitag, 22.04.2016, ab 18 Uhr

Unser Themenabend im März

Vortrag und Diskussion am Donnerstag, den 17. März um 20:00 Uhr in den Räumlichkeiten des C4, Heliosstr. 6a.

Die Empörung über die Silvesternacht in Köln hat zu reflexartigen Reaktionen aufseiten der Politik geführt. Innerhalb kürzester Zeit wurde von der Landesregierung ein "15-Punkte-Plan" entwickelt, der neben mehr Polizeibeamten auch 5,5 Millionen Euro für mehr Videoüberwachung beinhaltet. Auch die Bundespolizei wird nun für ihre Beamten sogenannte Bodycams, am Körper tragbare Kameras, testen.

Wir wollen über die Wirksamkeit dieser Maßnahmen sprechen. Ist davon auszugehen, dass mehr Videoüberwachung unsere Sicherheit erhöhen wird? Wieso kommt der Ausbau von Videoüberwachung dann erst jetzt? An unserem monatlichen Vortragsabend wollen wir die Frage nach der Sinnhaftigkeit des 15-Punkte-Plans in den Kontext der politischen Debatten der letzten Jahre setzen. Auch wissenschaftliche Erkenntnisse zur Videoüberwachung können zur Beantwortung dieser Frage herangezogen werden. Zu guter Letzt müssen wir die technologischen Entwicklungen im Auge haben, um den (vermeintlichen) Mehrwert von Videoüberwachung einordnen zu können.

Eine der ersten Aktionen von #StopWatchingUs Köln im August 2013

Vorratsdatenspeicherung, Landesverrat, Quantencomputer und wir streiten uns darum, wie es weitergehen soll. War 2015 ein Jahr der Wiederholungen? Im dritten Jahr der globalen Überwachungs- und Spionageaffäre scheint die Welt zur Routine zurückzukehren. Wir leben jetzt in einer "Post-Snowden-Ära" – aber was heißt das? Mittels weniger ausgewählter Ereignisse des vergangenen Jahres will ich eine Brücke zu denkbaren Themen in 2016 bauen. Als Beispiele aus Politik, Gesellschaft, Technik und unseren Aktionen als #StopWatchingUs Köln sollen sie eine gemeinsame Diskussion anstoßen. Ein kurzer Blick zurück kann uns so vielleicht bei der Fokussierung auf weiterhin wichtige Themen helfen: Was wird uns bewegen und was wollen wir bewegen?

Vortrag und Diskussion am Donnerstag, den 28.01.2016 um 19:30 Uhr im C4, Heliosstr. 6a, Köln-Ehrenfeld.