Willkommen

Wir sind Menschen aus Köln und Umgebung, die sich nach den Snowden-Enthüllungen im Sommer 2013 zusammengetan haben. Mit unseren Aktionen und Veranstaltungen möchten wir uns für das Menschenrecht auf Privatheit einsetzen. Mehr über uns.

Nächste Termine:

30. Oktober 2017, 19:30 Uhr – Offenes Treffen im C4
13. November 2017, 19:30 Uhr – Offenes Treffen im C4
27. November 2017, 19:30 Uhr – Offenes Treffen im C4

Unser Themenabend im März

Vortrag und Diskussion am Donnerstag, den 17. März um 20:00 Uhr in den Räumlichkeiten des C4, Heliosstr. 6a.

Die Empörung über die Silvesternacht in Köln hat zu reflexartigen Reaktionen aufseiten der Politik geführt. Innerhalb kürzester Zeit wurde von der Landesregierung ein "15-Punkte-Plan" entwickelt, der neben mehr Polizeibeamten auch 5,5 Millionen Euro für mehr Videoüberwachung beinhaltet. Auch die Bundespolizei wird nun für ihre Beamten sogenannte Bodycams, am Körper tragbare Kameras, testen.

Wir wollen über die Wirksamkeit dieser Maßnahmen sprechen. Ist davon auszugehen, dass mehr Videoüberwachung unsere Sicherheit erhöhen wird? Wieso kommt der Ausbau von Videoüberwachung dann erst jetzt? An unserem monatlichen Vortragsabend wollen wir die Frage nach der Sinnhaftigkeit des 15-Punkte-Plans in den Kontext der politischen Debatten der letzten Jahre setzen. Auch wissenschaftliche Erkenntnisse zur Videoüberwachung können zur Beantwortung dieser Frage herangezogen werden. Zu guter Letzt müssen wir die technologischen Entwicklungen im Auge haben, um den (vermeintlichen) Mehrwert von Videoüberwachung einordnen zu können.

Eine der ersten Aktionen von #StopWatchingUs Köln im August 2013

Vorratsdatenspeicherung, Landesverrat, Quantencomputer und wir streiten uns darum, wie es weitergehen soll. War 2015 ein Jahr der Wiederholungen? Im dritten Jahr der globalen Überwachungs- und Spionageaffäre scheint die Welt zur Routine zurückzukehren. Wir leben jetzt in einer "Post-Snowden-Ära" – aber was heißt das? Mittels weniger ausgewählter Ereignisse des vergangenen Jahres will ich eine Brücke zu denkbaren Themen in 2016 bauen. Als Beispiele aus Politik, Gesellschaft, Technik und unseren Aktionen als #StopWatchingUs Köln sollen sie eine gemeinsame Diskussion anstoßen. Ein kurzer Blick zurück kann uns so vielleicht bei der Fokussierung auf weiterhin wichtige Themen helfen: Was wird uns bewegen und was wollen wir bewegen?

Vortrag und Diskussion am Donnerstag, den 28.01.2016 um 19:30 Uhr im C4, Heliosstr. 6a, Köln-Ehrenfeld.

Vom 28. bis 29. November findet das erste Arbeitstreffen der Kampagne »Verfolgungsprofile« in Köln statt

Thematisch stehen Persönlichkeits- und Bewegungsprofile im Zentrum der Kampagne. Wir, das Bündnis Privatsphäre Leipzig, #wastun gegen Überwachung (Berlin) und #StopWatchingUs Köln, möchten aber nicht nur einen Beitrag zur Aufklärung über die Gefahren von Profilbildung leisten. Wir haben uns auch das Ziel gesetzt, die Vernetzung innerhalb der Datenschutz-Bewegung nachhaltig zu stärken. Die Förderung der Kampagne »Verfolgungsprofile« durch die Stiftung Bridge gibt uns die Möglichkeit, die individuellen Interessen und Sichtweisen einer Vielzahl von Aktivistinnen und Aktivisten einzubeziehen und gemeinsam mit Gruppen aus dem gesamten Bundesgebiet Projekte in diesem Rahmen zu realisieren.

Zwei Tage lang möchten wir gemeinsam Aktionen entwickeln, Texte entwerfen, Pläne schmieden, uns dabei besser kennenlernen, Vertrauen zueinander aufbauen. Gemeinsames zielgerichtetes Arbeiten soll der Kern des Treffens sein.

Wenn du Lust hast, mit uns zusammen diese Herausforderung anzunehmen, dann würden wir uns über deine Teilnahme freuen!

Wer? Alle, die aktiv und zielgerichtet mit anderen Menschen Ideen entwickeln und gemeinsam an Projekten im Rahmen der Kampagne »Verfolgungsprofile« mitwirken möchten.

Wann? Von Samstag, den 28.11.2015, 10 Uhr (gemeinsames Frühstück) bis Sonntag, den 29.11.2015, 15 Uhr. (Anreise und Abendprogramm gerne auch schon ab Freitagabend.)

Wo? Bürgerzentrum »Alte Feuerwache«, Melchiorstraße 3, 50670 Köln.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber mit einer kurzen Benachrichtigung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erleichterst du uns die Planung des Treffens. Der Samstag beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück.

Die Internetseite der Kampagne »Verfolgungsprofile« findest du unter verfolgungsprofile.de

Schon morgen soll die Vorratsdatenspeicherung im Bundestag beschlossen werden. Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und andere Bürgerrechtsorganisationen rufen daher kurzfristig zu einer Mahnwache vor dem Reichstag auf:

Obwohl die Vorratsdatenspeicherung über alle gesellschaftlichen Lager hinweg abgelehnt wird, will die Große Koalition das Vorhaben am Freitag Morgen im Eilverfahren durch den Bundestag drücken und damit den nächsten großen Schritt in Richtung Überwachungsstaat tun.

Dagegen wollen wir unmittelbar vor der entscheidenden Abstimmung im Parlament gemeinsam mit campact, Digitale Gesellschaft, digitalcourage und weiteren Unterstützern lautstark, kreativ und kraftvoll protestieren. Kommt zahlreich und setzt zusammen mit uns ein deutliches Zeichen gegen die anlasslose Protokollierung unserer elektronischen Kommunikation! Wir freuen uns auf Eure Teilnahme.

Wann: Freitag, 16. Oktober 2015, 8.00 Uhr
Wo: Platz vor dem Eingang zum Reichstag

Einer der auf der Demo am 29. August per Ballonpost verschickten Briefe wurde im Sauerland aufgefunden und freundlicherweise zurückgeschickt. Vielen Dank dafür!