Kryptowährung: Jeder hat schon einmal von Bitcoins, Ripple oder Litecoin gehört. Doch um was handelt es sich eigentlich bei den bekannten Kryptos und wie genau funktioniert das Zahlen, Bezahlen und Verwalten des digitalen Geldes?

Senden und Empfangen von Kryptowährungen wird beliebter

Kryptowährungen waren lange Zeit spekulative Anlagen, mit denen einige wenige große Gewinne haben generieren können. Viel zahlreichere Anleger dürften durch die hohe Volatilität des Bitcoins allerdings herbe Verluste eingefahren haben. 

Zu der Zeit des Höhenflugs des Bitcoins hat wohl niemand mit dem Gedanken gespielt, die Kryptowährungen auch zum klassischen Zahlen zu verwenden. Immer mehr Onlineshops und Dienstleistungen im Internet bieten ihren Kunden nunmehr aber auch die Möglichkeit, Bitcoins oder andere Kryptowährungen für das Abwickeln von Zahlungen zu nutzen. 

Ein neuer Trend, der das Zahlen mit virtuellem Geld beflügelt, scheint absehbar. Wer mit den Kryptos zahlen möchte, der muss zunächst einige organisatorischen Vorkehrungen treffen, damit das virtuelle Geld, schnell und sicher fließen kann. Doch Entwarnung: Das Senden, Empfangen und Verwalten des virtuellen Geldes ist einfacher als gedacht und für jedermann tauglich. Vorwissen und das Lesen vieler Seiten ist nicht notwendig! 

Vorbereitungen für das Versenden und Empfangen von Kryptowährungen

Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Co. sind virtuelles Geld und somit unabhängig von den weltweiten Banken und Kreditinstituten. Dies macht die Kryptos für viele Anleger auch zum Spekulationsobjekt in Zeiten von Finanz- und Corona-Krise. 

Das durch das sogenannte Mining generierte virtuelle Geld wird über das Netzwerk der Blockchain ausgetauscht, gespeichert und verwaltet. Da Kryptowährungen keinen regulatorischen Instanzen unterliegen, garantiert die Blockchain die virtuelle Währung durch sich und seine Nutzer selbst. 

Anders als beim Transfer echten Geldes bestätigen mehrere Nutzer die initiierten Transaktionen von Kryptowährungen. Liegen insgesamt drei voneinander unabhängige Bestätigungen einer Transaktion vor, stehen die Kryptowährungen dem neuen Empfänger zu Verfügung. Da keine weiteren prüfenden Instanzen in den Prozess des virtuellen Geldtransfers involviert sind, können Kryptowährungen nicht nur besonders schnell, sondern darüber auch zu äußerst günstigen Konditionen transferiert werden. Und noch etwas ist besonders: In der Theorie ist sogar das anonyme Versenden von Kryptowährungen möglich. 

Wallet ist Voraussetzung für das Senden und Empfangen von Bitcoins

Jeder hat schon einmal von PayPal, Skrill oder ecoPayz gehört: Es handelt sich um sogenannte E-Wallets, in denen echtes Geld in virtuellen Wallets bzw. Konten gespeichert werden kann. Von den E-Wallets aus lässt sich das Geld sicher und schnell an einen ausgewählten Empfänger senden, der ebenfalls über das gleiche Wallet-Produkt verfügt. Auch das Empfangen von Geld ist auf diese Weise also möglich. 

Ähnlich wie die E-Wallets muss man sich auch die Wallets für Kryptowährungen vorstellen: Wer Bitcoins oder andere Kryptos senden möchte, der muss zunächst eine Wallet besitzen. Dazu stehen zwei unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung: das Hardware- und das Software Wallet. 

Hardware Wallet kaufen

Das Hardware Wallet wird direkt physisch auf die Hardware des eigenen Endgerätes installiert. Im Gegensatz zum Software Wallet, stehen vielseitige Einstellungsmöglichkeiten für das Verwalten des virtuellen Geldes zur Verfügung. 

Software Wallet einrichten

Das Software Wallet ist die schnelle Alternative zum Hardware Wallet. Diese Form des Wallets für Kryptowährungen kann in wenigen Minuten online erstellt werden. Das Gute: Software Wallets sind bei vielen Anbietern kostenlos erhältlich und von überall aus verfügbar. Anbietereigene Apps dienen als praktische Schnittstelle zwischen Wallet und Smartphone bzw. Tablet. So ist das virtuelle Geld immer in der Tasche und kann flexibel auch auf mobilem Wege versendet, empfangen und verwaltet werden. Software Wallets eignen sich besonders für Einsteiger und sind einfach und intutiv nutzbar. 

Die Wallets für Kryptowährungen bieten Platz für viele unterschiedliche Kyptoarten. So können Litecoin, Bitcoin-Cash und Co. gleichzeitig und separat in einer Wallet aufbewahrt werdne. Stellen Sie sich die neue Wallet wie eine Art Portemonnaie mit unterschiedlichen Fächern vor, in denen sie jeweils eine unterschiedliche Währung unterbringen.

Viele moderne Anbieter von Software Wallets bietet zudem die Möglichkeit, die virtuellen Währungen zu wechseln. So können beispielsweise Bitcoin Cash-Anteile zu Litecoin gewechselt werden oder Ethereum in Ripple. Das Wechseln zwischen unterschiedlichen Kryptowährungen ist allerdings bei nicht wenigen Anbietern mit einer geringen Gebühr verbunden. So kommt leider nicht der ursprünglich gewechselte Betrag in der gewünschten virtuellen Zielwährung an. 

Es lohnt sich demnach, Kryptowährungen mit Weitsicht zu kaufen und schon vorher zu überlegen, welche Währungen man benötigt. So kann ein unnötiges und kostenintensives Hin-und-Her-Wechseln zwischen den Währungen vermieden werden. Welche virtuellen Währungen konkret in den gewählten Wallets unterstützt werden, ist auf den Internetpräsenzen der Wallet-Anbieter ersichtlich. 

So kommen die ersten Bitcoins ins Wallet

Ist das eigene Wallet zum Verwalten der virtuellen Währungen erstellt, muss es natürlich noch gefüllt werden. Leider ist es bislang nicht möglich, Geld direkt von den herkömmlichen E-Wallets oder vom Konto bei der Hausbank in die Wallets zu überweisen. 

Nutzer, die Bitcoins, Ethereum oder andere Coins in ihren Wallets speichern möchten, müssen das virtuelle Geld zunächst erwerben. Bildlich kann man sich dies recht gut mit der Funktion eines klassischen Wechselgeld-Schalters in einem fremden Land vorstellen, an dem das Geld zunächst eingetauscht werden kann, bevor es zum Ausgeben zur Verfügung steht. 

Im Internet bieten zahlreiche Portale ihre Dienste an. Wer echtes Geld in virtuelles Geld umtauschen, also Kryptowährungen kaufen möchte, der sollte zunächst einen Blick auf die geltenden Kurse werfen. Die Kryptoportale legen die „Wechselkurse“ stets zu ihren Gunsten aus und verdienen auf diese Weise natürlich indirekt mit. Es lohnt sich, genau hinzuschauen und zu vergleichen, bevor größere Mengen Kryptowährungen erworben werden. 

Auch in der Welt des realen Geldes ist es nicht anders: Wer die klassischen Wechselstuben an den Flughäfen währungsfremder Länder kennt, der weiß: Der erstbeste Wechselkurs ist nur selten auch derjenige mit den besten Konditionen. 

Bitcoin Empfangsadresse angeben

Wenn echtes Geld transferiert wird, dann wird eine Kontonummer oder im Falle eines Transfers über neuartige Online-Transaktionsmethoden eine eindeutige Empfängeradresse benötigt. 

Selbiges gilt natürlich auch für das Senden und Empfangen von virtuellen Währungen. Wer Bitcoins oder andere Kryptowährungen kaufen möchte, benötigt eine eindeutige Empfangsadresse, die auf den Portalen beim Kauf von Kryptowährungen angegeben werden. Der Anbieter überweist dem Kunden anschließend den entsprechenden Gegenwert der erworbenen Coins direkt in das eigene Wallet. Empfangsadressen für Kryptos beginnen mit 3, 1 oder der Buchstaben-Zahlen-Kombination „bc1q“. Empfangsadressen sind lange, komplexe Kombinationen aus Buchstaben und Ziffern und gleichen in der Welt der realen Währungen einer klassischen Kontonummer. Sie sehen beispielsweise so aus: 

3MTjSh6r1AUbqGhiH5KsamAHxc7WK3VWVE

Damit beim Abschreiben der Bitcoin-Empfangsadresse kein Fehler unterläuft, empfiehlt sich das Einfügen der Adresse mittels Copy & Paste. Die Empfangsadressen können bei den Software Wallets immer wieder neu generiert werden. Dafür steht im Login-Bereich der Wallets ein Button zur Verfügung, der meist mit „Empfangen“ oder „Receive“ gekennzeichnet ist. Anders als bei der Kontonummer im Alltag, die immer identisch bleibt, kann die Bitcoin-Adresse also stets veränderlich sein. 

Das Besondere ist jedoch: Eine einmalig einer bestimmten Wallet zugewiesene Bitcoin-Empfangsadresse bleibt weiter existent und wird nicht mehr im Rahmen von zukünftig geplanten Transaktionen vergeben. Um Kryptowährungen zu kaufen, können die Empfänger also zwischen zwei Vorgehensweisen wählen: 

1. Vor jedem Kauf eine neue Bitcoin-Empfangsadresse generieren

2. Einmalig Empfangsadresse generieren und in den Portalen zum Kauf von Kryptowährungen hinterlegen

Kauf abschließen und Kryptowährungen verwalten

Ist der Kauf der Kryptowährung abgeschlossen und die Bitcoin-Empfangsadresse korrekt hinterlegt, wird das virtuelle Geld schon nach wenigen Augenblicken in der Wallet sichtbar. Je nach Verwendungszweck ist es möglich, dass das Geld noch nicht weitergesendet bzw. zum Zahlen verwendet werden kann. Eine Bitcoin-Transaktion gilt erst dann als vollständig abgeschlossen, wenn sie drei voneinander unabhängige Bestätigungen erhalten hat. Je nach Aktivität in der Blockchain dauert dieser Prozess in der Regel zwischen 15 und 45 Minuten. 

Kryptowährungen empfangen

Wer bereits Kryptowährungen gekauft hat, für den ist das Empfangen von Kryptowährungen keine nennenswerte Neuerung: Das Procedere ähnelt dem Kaufprozess. Damit ein Empfänger virtuelles Geld empfangen kann, muss er dem Sender der Kryptos natürlich seine Bitcoin-Empfangsadresse mitteilen, so wie die Empfangsadresse beim Kauf von Kryptos hinterlegt wird. Es ist wie im richtigen Leben: Wer seine Kontonummer nicht angibt, der kann sich auch über keine Überweisungsgutschrift freuen. 

Die Empfangsadresse lässt sich einfach im Login-Bereich des Software Wallets generieren. Natürlich stehen auch in der Hardware Wallet entsprechende Funktionen zur Verfügung, um eine Empfangsadresse zu generieren. Hat der Empfänger dem Sender seine Bitcoin-Empfangsadresse mitgeteilt, behält auch diese auf unbestimmte Zeit ihre Gültigkeit. Es ist also nicht nötig, für jede Transaktion eine für den Sender neue Empfangsadresse zu generieren. Bereits existierende Adressen können problemlos weiter- und wiederverwendet werden. 

Ist die Empfangsadresse bekannt, kann der Sender eine beliebige Summe in die Wallet des Empfängers transferieren. Wie schnell die Zahlung bestätigt wird, hängt dabei von der voreingestellten Transaktions-Fee ab, zu der wir an späterer Stelle im Zusammenhang mit dem Senden von Kryptowährungen noch einmal zurückkommen. Die Fee wird von dem Sender bestimmt und beeinflusst die Transaktionsgeschwindigkeit unmittelbar. 

Auch wenn das virtuelle Geld bereits in den Wallets erscheint, sollte der Empfänger unbedingt die ausstehenden Bestätigungen abwarten. Erst diejenigen Transaktionen, die drei Bestätigungen unterliegen, gelten als „confirmed“. Wichtig ist dies für den Fall, dass sich der Empfänger das virtuelle Geld in Echtgeld auszahlen lassen möchte. Nur bestätigte Transaktionen können zur Auszahlung gebracht werden. 

Häufig wird gefragt: Was ist der Unterschied zwischen bestätigten und nicht-bestätigten Transaktionen? Es bietet sich auch hier ein Vergleich aus der realen Finanzwelt an: Wer in der heutigen Zeit mit einer Kreditkarte bezahlt, der wird bemerken, dass die getätigten Umsätze sofort mit dem Kreditvolumen der Karte verrechnet werden und in den Umsatzanzeigen vieler Kreditkartenanbieter als angekündigte Zahlungen aufgeführt werden. 

Das Geld ist also nahezu Echtzeit blockiert, steht dem Empfänger der Zahlung aber erst dann zur Verfügung, wenn es final von der Karte abgebucht ist. Ähnlich verhält es sich bei den Transaktionen von Kryptowährungen: Die virtuellen Transkationen werden gewissermaßen sofort angekündigt, aber erst nach den „Confirmations“ physisch und in vollem Umfang verfügbar. 

Kryptowährungen senden: mit Kryptowährungen bezahlen

Wer bereits sowohl ein eigenes Wallet als auch eine Summe von Coins einer bestimmten Kryptowährung besitzt, der kann das virtuelle Geld aus der eigenen Wallet an andere Personen senden oder zum Bezahlen von Produkten oder Dienstleistungen im Internet nutzen. 

Bevor Guthaben aus den Wallets weiterversendet werden kann, ist es wichtig, dass alle ausstehenden, erforderlichen Transaktionsbestätigungen bereits erfolgt sind. Einige Wallets ermöglichen auch dann das Weiterversenden von Kryptowährungen, wenn noch nicht alle obligatorischen Bestätigungen vorliegen. Die Bestätigungen werden dann der Reihe nach abgearbeitet und nachträglich in der Transaktionskette der aufeinanderfolgenden Transkationen vermerkt. 

Damit virtuelles Geld weiterversendet werden kann, benötigt der Sender von Kryptowährungen zunächst eine Empfangsadresse, an die er die gewünschte Summe der präferierten Währung senden kann. Die Empfangsadresse erhalten die Sender direkt vom Empfänger. 

Besonders einfach ist das Senden von virtuellen Währungen über die mobilen App-Lösungen der Wallet-Anbieter: Die komplexen Empfangsadressen werden in QR-Codes umgewandelt und ermöglichen mit Hilfe der Smartphone-Kamera ein schnelles Überweisen der gewünschten Summe in nur wenigen Sekunden durch das Einscannen der Empfangsadresse über die Applikation.

Damit die gewünschte Summe für den Empfänger möglichst zeitnah zur Verfügung steht, gilt es, die Fee an der Aktivität in der Blockchain auszurichten. 

Transaktions-Fee richtig einstellen

Damit die Summen der Kryptowährungen möglichst zügig für den Empfänger zur Verfügung stehen, ist es wichtig, dass der Sender die Transaktions-Fee an der Aktivität in der Blockchain ausrichtet. Die Transaktionsgebühr wird für das Senden eines beliebigen Betrages an eine andere Empfangsadresse fällig und geht direkt an den Miner. Eine Transaktion wird in sogenannten Blocks in die Blockchain integriert und der Reihe nach abgearbeitet. Dabei sind selbstverständlich diejenigen Transaktionen für die Miner am attraktivsten, bei denen eine möglichst hohe Fee an sie abfällt. Ist die Fee für eine Transaktion also großzügig eingestellt, wird die Transaktion umso schneller bestätigt und gewissermaßen bevorzugt behandelt. 

Transaktions-Fee in den Software Wallets schon voreingestellt

Die Höhe, die man bei der Wahl der Transaktions-Fee festlegen sollte, richtet sich nach der Aktivität in der Blockchain. Je mehr Transaktionen auf eine Abarbeitung warten, desto höher empfiehlt sich die Anpassung der Fee. 

Die Fee individuell und manuell einstellen sollten ausschließlich diejenigen Nutzer, die sich mit diesem Thema bereits hinreichend befasst haben. In den Software Wallets ist automatisch eine dynamische Fee voreingestellt, die sich am Markt orientiert. Somit ist sichergestellt, dass die Transaktionen in der Regelzeit – d.h. ca. 1 Stunde – abgearbeitet werden und dann als bestätigt gelten. 

Die Hardware Wallets bieten weitreichende Einstellungsmöglichkeiten, darunter auch individualisierte Einstellungsoptionen für die Höhe der Fee. 

Kryptowährungen gehen nicht verloren

Wenn das Transaktionsnetz der Kryptowährungen vielerorts als ein auf Vertrauen beruhendes System beschrieben wird, das als von den Kredit- und Bankinstituten unabhängig gilt, hegt dies berechtigterweise auch Misstrauen. Es stellen sich Fragen wie 

– Können Kryptowährungen verloren gehen?

– Was geschieht, wenn die Fee falsch oder zu niedrig eingestellt wird?

– Können Transaktionen rückgängig gemacht und neu veranlasst werden?

Grundsätzlich gilt wie auch bei echten Überweisungen in der Welt der Banken: Transaktionen, die bereits veranlasst worden sind, können nicht rückgängig gemacht werden. Auch Transaktionen von Kryptowährungen können ohne Weiteres nicht widerrufen werden. Dennoch gilt: Kryptowährungen gehen nicht verloren. Wird die für die schnelle Abwicklung der Transaktion essentielle Transaktions-Fee falsch d.h. zu niedrig gewählt, hat dies in der Regel eine deutlich längere Transaktionszeit zur Folge. 

Doch Ruhe bewahren: Auch diese Transaktionen werden im Laufe der Zeit eingepflegt und abgearbeitet. Wartezeiten von mehreren Wochen, bis die obligatorischen drei Bestätigungen für die abzuwickelnden Transaktionen vorliegen, sind allerdings keine Seltenheit. Gleiches gilt für den Fall, dass der Wert der Transaktionsfee auf 0 gesetzt wurde. 

Die zweite Möglichkeit ist, dass die Transaktion nach dem Ablauf einer internen zeitlichen Frist auf die Wallet des Senders zurückgebucht wird, wenn die Transaktion abschließend nicht bearbeitet worden ist. Auch in diesem Fall können mehrere Wochen vergehen, bis der Sender sein virtuelles Geld zurückerhält. 

Tipp: Wer sich mit dem Thema der Transaktionsgebühren noch nicht hinreichend beschäftigt hat, der sollte die in den Software Wallets voreingestellte Fee verwenden. Im Zweifelsfall kann die Fee bei manueller Festlegung leicht überdurchschnittlich bestimmt werden, um schnelle und zuverlässige Bestätigungen des gesendeten Betrages sicherzustellen. Schnelle und zuverlässige Transaktionen erfreuen Sender und Empfänger gleichermaßen. 

Weitere Gebühren für das Senden und Empfangen von Kryptowährungen

Der Überblick über die Gebühren, die mit dem Senden und Empfangen von Kryptowährungen in Verbindung stehen (können), ist insbesondere für Einsteiger oft nicht einfach zu behalten. Grundsätzlich gibt es drei unterschiedliche Formen von Gebühren, die im Alltag beim Zahlen mit Kryptowährungen üblich sind: 

1. Transaktionsgebühr

2. Gebühr beim Kaufen von Kryptowährungen

3. Gebühr beim Verkaufen / Auszahlen von Kryptowährungen

Während wir die Transaktionsgebühr, die beim Senden von Kryptowährungen anfällt und direkt dem Miner zugutekommt, bereits besprochen haben, stehen die Gebühren unter 2. und 3. direkt mit der Vermittlungsplattform in Verbindung, auf der die Kryptowährungen gekauft bzw. über die das virtuelle Geld ausgezahlt wird. 

Die Gebühren beim Kauf von Kryptowährungen stecken in dem vom Anbieter ausgewiesenen Wechselkurs. Wer Kryptowährungen bei den großen Anbietern erwirbt, der stellt schnell fest: Die Gutschrift entspricht in der Regel nicht dem aktuellen offiziellen Umrechnungskurs. 

Bei Auszahlungen ist diese versteckte Form der Gebühr, die den Anbietern der Kryptoplattformen zugutekommt, ebenfalls möglich. In der Praxis haben sich aber fixe Überweisungsbeträge etabliert, die dann anfallen, wenn der Empfänger die empfangenen Kryptowährungen auszahlen und in Echtgeld umwandeln möchte. Üblich sind derzeit zwischen 3,50 Euro und 5,00 Euro pro Auszahlung. 

Tipp: Bei einer festen Auszahlungsgebühr ist es ratsam, nicht jeden kleinen Betrag direkt auszahlen zu lassen, sondern zunächst größere Auszahlungsbeträge anzusammeln. Lesen Sie die Gebührenpolitik Ihres Mittlers zunächst aufmerksam durch, um zum späteren Zeitpunkt keine böse Überraschung zu erleben. 

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