Der Preis für Bitcoin wird ausschließlich von Angebot und Nachfrage bestimmt. Daher steigt oder sinkt der Kurs je nach Anzahl der Personen, die Bitcoins kaufen und verkaufen möchten. Im Allgemeinen haben Börsen niedrigere Gebühren als andere Handelsplätze. Zusätzlich zu den Handelsgebühren fallen häufig Ein- und Auszahlungsgebühren an.

Handelsgebühren für Kryptowährungen

Beim Verkauf und Kauf von Kryptowährungen werden Gebühren erhoben. Eine Handelsgebühr basiert auf dem Preis der jeweiligen Kryptowährung, die zwischen Käufer und Verkäufer ermittelt wurde. Sie wird zur Hälfte vom Verkäufer und zur anderen Hälfte vom Käufer bezahlt. Die Zahlungsgebühr basiert auf den aktuellen Gebühren, die vom jeweiligen Kryptowährungsnetzwerk erhoben werden. Da sich diese Gebühren regelmäßig ändern, wird auch die Zahlungsprovision für den Kunden ständig angepasst. Ein Miner, der Transaktionen verarbeitet und der Blockchain der entsprechenden Kryptowährung einen neuen Block hinzufügt, erhält eine Belohnung für seine Arbeit.

Eine Börse stellt ein Broker- oder Depotkonto für den Handel mit Kryptowährungen bereit. Dieses Handelskonto funktioniert wie ein Bankkonto. Über die Plattform können Sie Kryptowährungen kaufen und verkaufen sowie Zahlungen empfangen und senden. Für den Handel mit Kryptowährungen ist eine Handelsplattform mit Zugang zur Börse erforderlich. Wenn Sie kein Konto bei einem Anbieter haben, können Sie keine Kryptos kaufen oder verkaufen und somit keine Handelsaktivität ausführen.

Welche Kosten und Gebühren kann man beim Handel mit Kryptowährungen erwarten?

Wenn Sie sich für die Verwendung einer Krypto-Börse entscheiden, müssen Sie sich mit den in diesem Fall anfallenden Kosten vertraut machen. Dies ist besonders wichtig, da die Handelsplätze wie alle Anbieter auch Kosten und Gebühren erheben. Zum einen übernehmen sie selbst die Depotführungskosten des Anbieters, zum anderen ergeben sie sich aus gesetzlichen Bestimmungen.

Vergessen Sie beim Vergleich digitaler Börsen nicht, die Gebühren zu beachten. In der Praxis hat die Auswahl eines bestimmten Anbieters tatsächlich finanzielle Auswirkungen auf die Resultate Ihrer Handelsaktivität. Gebührenmodelle bei Börsen sind sehr unterschiedlich strukturiert. Achten Sie grundsätzlich auf die Kosten für den normalen Handel, dabei stoßen Sie auf die sogenannte Handelskommission. In den meisten Fällen sind solche Kommissionen gestaffelt und hängen vom entsprechenden Transaktionsvolumen ab. Je mehr Einheiten Sie übertragen, desto niedriger ist der Provisionsprozentsatz. Die besten Börsen berechnen normalerweise zwischen 0,1 und 0,25 Prozent des Auftragsvolumens. Sie müssen dieses Gebührenmodell eine bestimmten Börsen kennen, das auch auf dem Handelsvolumen und dem Vermögenswert basiert.

Handelsgebühren machen jedoch nur einen Bruchteil der potenziellen Kosten aus. Sie müssen Ihre Augen ebenso offen halten, wenn Sie Ein- oder Auszahlungen vornehmen. Hier ist es verständlich, dass Sie mit Netzwerkgebühren für kryptografische Transaktionen leben müssen. In einigen Fällen müssen Sie sich jedoch auch auf eine zusätzliche Gebühr vorbereiten. Dies gilt nicht nur für klassische Kryptowährungs-Börsen, sondern ebenso für andere Dienstleister. Für eine Kreditkarteneinzahlung wird beispielsweise eine Gebühr von 3,9 % und für eine gängige Überweisung eine Gebühr von 1,45 % erhoben. In der Tat gibt es auch den einen oder anderen Anbieter, der verschiedene Angebote oder Auszahlungen kostenlos anbietet. Aus Sicht eines Händlers ist dies für sein Handelsgeschäft besonders attraktiv.

Man sollte alle möglichen Gebühren nicht vernachlässigen, die besonders für weniger aktive Händler relevant sein können. Die sogenannte Inaktivitätsgebühr wird beispielsweise ausgelöst, wenn Sie längere Zeit keine Transaktionen oder andere Aktionen auf der Plattform durchführen. Auf Deutsch können Sie diese Kosten auch als Verwaltungsgebühr bezeichnen. Wenn eine solche Gebühr ins Spiel kommt, müssen Sie der Transparenz halber über diese Kosten informiert sein.

Handel mit Kryptowährungen: Welche kosten kommen auf mich zu?

Heute gibt es drei Arten des Handels, mit denen Sie Kryptowährungen handeln können: CFDs, Börsen und Futures-Handel. Alle Optionen haben unterschiedliche Gebühren- und Kostenstrukturen, die Sie zu Ihrem Vorteil nutzen können.

CFDs: Außerhalb der Börsen wird der Handel mit CFDs (Contract for Difference) durchgeführt, was für den Händler einen großen Vorteil bedeutet. Dieser Handel geschieht normalerweise mit einem in der EU regulierten CFD-Broker, wo CFDs auf Kryptowährungen wie Ethereum oder Ripple gekauft oder verkauft werden. Der Broker als Market Maker bietet mit den CFDs den Handel für die Kunden mit sich selbst an und legt die erforderlichen Kryptowährungspreise sowie Kauf- und Verkaufsbedingungen fest. 

Börsen: Aufgrund ihrer Beliebtheit handeln Börsen hauptsächlich mit marktführenden Währungen wie Bitcoins und Ethereum. Zu den Unterschieden gehören die angebotene Währung, Serversicherheit, Liquidität, Gebühren, Einzahlungsoptionen, Kundendienst usw.

Futures: Futures sind eine kostengünstige Möglichkeit, nicht nur auf den Finanz- und Rohstoffmärkten zu handeln. Bei diesen Verträgen wird ein Vermögenswert zu einem bestimmten Preis gekauft oder verkauft. Abhängig vom Broker geschieht dies mit einer gewissen Quantität und Qualität. Futures sollen Risiken mindern und Gewinne in sich schnell verändernden Märkten ermöglichen, wozu sicherlich auch Kryptowährungen gehören.

Unabhängig davon, ob Sie echte Bitcoin-Futures oder CFDs handeln, fallen immer Kosten an. Sie bestehen aus Spreads, Provisionen und Finanzierungskosten. Die Spreads können an den Börsen erheblich schwanken. Börsen wie Kraken und GDAX veröffentlichen aktuelle und historische Spreads. Auf einer dieser Börsen gab es über einen sehr kurzen Beobachtungszeitraum Spreads von 1 bis 3 Euro pro BTC, in seltenen Fällen bis zu 10 Euro. Dies erscheint im Hinblick auf den Marktwert vernünftig, insbesondere angesichts der Tatsache, dass sich Händler mit Limit Orders vor übermäßigem Ausrutschen schützen können.

Darüber hinaus gibt es Provisionen für den Handel an Krypto-Börsen. Kraken berechnet beispielsweise 0,26 %, GDAX 0,25 %. Bitcoin.de erhält 0,80-1,00% pro Transaktion, wobei die Hälfte dieser Gebühren vom Käufer und Verkäufer getragen wird. Bei einem Volumen von 10.000 US-Dollar entspricht dies 25 bis 100 US-Dollar.

Einige Börsen berechnen derzeit eine Gebühr für jede Einzahlung. Sie hängen von der Zahlungsweise ab und liegen zwischen einem und sieben Prozent. Darüber hinaus fallen Transaktions- und Kreditkartengebühren an, die vom Betrag, der Transaktion und ihren Umständen abhängen. Das Abheben von Geldern ist an den meisten Börsen oft kostenlos. Einige Zahlungsanbieter erheben hier jedoch ebenso eine Gebühr. Bevor Sie bezahlen, sollten Sie sich nach den Kosten und Gebühren des ausgewählten Zahlungsanbieters erkundigen. Darüber hinaus bietet Ihnen eine gute Hnadelsplattform in Echtzeit aktuelle Kurse und Neuigkeiten aus der Szene. 

Transaktionskosten in der Blockchain werden auch als Blockchain-Gebühren genannt. Im Rahmen von Bitcoin-Überweisungen und -Austauschvorgängen mit einer Hochgeschwindigkeit ist für jede Transaktion eine Blockchain-Gebühr erforderlich. Die Gebühren sind normalerweise niedrig, aber manchmal ist eine höhere Gebühr notwendig, um eine Überweisung oder einen Umtausch vorzunehmen. Blockchain-Gebühren hängen von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich Netzwerküberlastung, Transaktionsbestätigungszeit (abhängig von Liquiditätsanbietern) und Transaktionsgröße. In der Praxis stellt sich heraus, dass Benutzer möglicherweise höhere Gebühren zahlen müssen, um den Krypto-Handel zu nutzen, wenn beispielsweise das Bitcoin-Netzwerk derzeit ausgelastet ist.

Die Erfahrung zeigt, dass die Gebühren bei plötzlichen Schwankungen der Bitcoin-Preise oder großen Transaktionsvolumina steigen. Wenn beispielsweise eine ausladende Anzahl von Benutzern eine digitale Währung kaufen oder in eine Internetwährung investieren möchte, wächst die Belastung des Netzwerks und damit die Kosten. Je enormer die Transaktionsgröße ist, desto höher sind die Gebühren für die Blockchain-Eintragung. Da Blockchain-Gebühren vom Netzwerk stammen, haben sie mit den Krypto-Börsen und dem Handel wenig zu tun.

Wie hoch sind die Gebühren beim CFD-Broker?

Die Unterschiede bei den Broker-Kosten sind von Anbieter zu Anbieter enorm, sowohl zwischen CFD-Brokern als auch bei den Börsen. Jeder, der den Margenhandel nutzt, kann beispielsweise bei Kraken alle vier Stunden mit einer eher ungewöhnlichen Belastung von 0,01 % rechnen, d. h. 0,06 % täglich. Das wären 6 US-Dollar bei 10.000 US-Dollar. Bei den CFDs liegt die Marge für den Broker im Spread.

Der erste Kryptowährungs-ETF könnte jedoch bald in den USA aufgelegt werden. In der Vergangenheit wurden Bitcoin-ETF-Zulassungen von verschiedenen Quellen wiederholt falsch gemeldet – die genehmigten Produkte waren Zertifikate oder ETNs. Die US-Aufsichtsbehörde SEC hat sich bisher gegen die Zulassung des Bitcoin-ETF ausgesprochen. Bloomberg meldete jedoch Anzeichen einer Änderung bei den Ansichten der Aufsichtsbehörde. Bitcoin-Futures-Kontrakte können schon heute genutzt werden. Die Chicago Board Options-Exchange gab kürzlich bekannt, dass sie plant, weiter solche Produkte später im vierten Quartal herauszubringen. Grundlage hierfür ist die Zusammenarbeit mit dem Datenspezialisten und Börsenbetreiber Gemini. 

Wie Sie sehen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, in BTC zu investieren. Wenn Sie den Weg einer Bitcoin-Börse wählen, handeln Sie zu den ursprünglichen Kursen und verfügen über eine echte digitale Währung mit allen Vorteilen und Risiken. Die Auftragsgebühren und insbesondere die Finanzierungskosten an den Börsen sind hoch, sodass sich kurzfristiger Handel und Margenhandel hier auszahlen kann. CFDs sind aufgrund des Hebeleffekts und der Fähigkeit, auf fallende Preise zu setzen, besser für Händler geeignet. CFD-Broker profitieren ebenso von den besten Handelsplattformen. Zertifikate, Trusts und ETNs können die richtige Wahl für langfristige Anleger sein, die sich nicht mit Börsen und Geldbörsen befassen möchten.

Häufig sind die Gebühren nicht transparent, weil sie im Kaufpreis enthalten sind, aber es gibt Möglichkeiten, sich über sie zu informieren. Der Handel an einer Börse beinhaltet Transaktionsgebühren, die je nach Art der Order unterschiedlich sind. Transparenz ist hier sehr wichtig – Transaktionsgebühren und die entsprechenden Berechnungsbeispiele sollten Teil der Analyse sein.

Was sind Wallet- und Blockchain Gebühren?

Wallet-Kosten sind die Aufwendungen für die Verwendung einer digitalen Brieftasche. Wenn Sie beispielsweise Wallets zum Speichern von Münzen nutzen möchten, können Sie eine Hardware-Brieftasche oder eine Online-Brieftasche verwenden. Beim Kauf von digitalen Währungen ist jedoch die Sicherheit von größter Bedeutung. Dies bedeutet, dass Münzen ohne Zugriff Dritter so gut wie möglich aufbewahrt werden sollten. Hier liegt der Unterschied zwischen Offline- und Online-Geldbörsen. Die Online-Brieftasche ist aufgrund des Internetzugangs erheblich weniger sicher. Ein solches Portemonnaie bietet jedoch viel Flexibilität, beispielsweise für den täglichen Gebrauch und beim Bezahlen mit der Bitcoin-Währung. Wenn Sie allerdings mehr Alt-Coins kaufen möchten, sollten Sie eine sicherere Speicheroption verwenden und beispielshalber eine Hardware-Brieftasche oder eine Papier-Brieftasche nutzen. Für den Kauf einer Hardware-Brieftasche können zusätzliche Kosten anfallen.

Wenn Sie sich die Kryptowährungs-Rankings ansehen, werden Sie schnell feststellen, dass es im Internet neben Bitcoins noch viele andere Währungen gibt. Wenn Sie in Ripple, Litecoin, Dash oder andere Kryptowährungen investieren möchten, sollten Sie beim direkten Kauf auch mit Transaktionskosten rechnen. Im Vergleich zu Bitcoins sind sie jedoch deutlich günstiger, da die Systemnetzwerke wirtschaftlicher und damit effizienter arbeiten. Daher hat Bitcoin in den letzten Monaten ebenfalls an Popularität verloren, was wiederum den Preis und den Bedarf nach Alternativen zu BTC stimuliert. Die Vorteile der Blockchain zeigen sich nicht nur bei direkten Investitionen in Internetwährungen, sondern werden jetzt auch in vielen anderen Bereichen sichtbar.

Unternehmen verwenden die Blockchain beispielsweise, um Bestellungen effizienter zu bearbeiten oder Lieferketten oder die Produktion zu verfolgen. Für diese Blockchain-Anwendung selbst fallen jedoch keine Gebühren an. Stattdessen führen Unternehmen schrittweise Blockchain-Technologie in ihre Prozesse ein und legen dann eine Gebühr fest. Warum fallen Blockchain-Gebühren an und wofür werden sie erhoben? Wenn Sie beispielsweise eine digitale Währung mit einem Krypto-Broker handeln möchten, müssen Sie keine Blockchain-Gebühren zahlen. Der Grund ist einfach, da kein unmittelbarer Kauf und damit keine Verarbeitung über das Krypto-Netzwerk erfolgt.

Wenn Sie jedoch unmittelbar in eine Blockchain oder in die jeweilige Internetwährung investieren möchten, müssen Sie mit Transaktionskosten rechnen. Da Transaktionen in der Blockchain verarbeitet werden, dem offiziellen öffentlichen Hauptbuch aller Aufträge, ist dafür die Miner-Unterstützung erforderlich. Miner verwenden enorme Rechenleistung und Energie, um dies gegen eine finanzielle Belohnung zu erledigen. Mit jedem Block (eine Reihe von Transaktionen, die 1 MB nicht überschreiten), der der Blockchain hinzugefügt wird, gibt es eine Belohnung, die als Blockbelohnung eingeht (derzeit 6,25 BTC). Alle Gebühren, die mit den Transaktionen gesendet werden, sind die im Block enthalten.

Steuern und der Handel mit Kryptowährungen

Gibt es Steuern beim Handel mit Kryptowährungen? Beim reinen Handel mit CFDs auf Kryptowährungen wird eine Kapitalertragssteuer von 25 % nur auf Gewinne erhoben. Je nach Kirchensteuer variieren die Steuersätze zwischen 26,37 und 28 %. Der Gewinn für das laufende Jahr wird immer ermittelt und Verluste aus Vorjahren können bei gleicher Asset-Klasse vorgetragen werden. Im aktuellen Kalenderjahr berechnet der Broker automatisch den Jahresgewinn anhand der Ein- und Auszahlungen sowie des Kontostandes und sendet die Berechnung zu Beginn des nächsten Jahres an den Händler. Der Broker überträgt die Steuer direkt an das zuständige Finanzamt. Ausländische Broker zahlen keine Einkommenssteuer an die deutschen Steuerbehörden, der Investor muss sich selbst darum kümmern. Er ist verpflichtet seinen Gewinn in seiner jährlichen Steuererklärung anzugeben.

Natürlich gelten die nächsten Aussagen nicht nur für BTC sondern auch für andere Kryptowährungen. Aufgrund der Tatsache, dass Kryptowährungen einen immateriellen wirtschaftlichen Vorteil darstellen, gibt es einige steuerliche Besonderheiten. Wenn Sie jetzt Bitcoins kaufen, wird davon ausgegangen, dass es sich um eine Umtauschtransaktion handelt. Sie erwerben eine bestimmte Menge Bitcoins für eine gewisse Menge Euros, diese werden später wieder verkauft. Wenn Sie sich die verschiedenen Einkommensarten ansehen, wird schnell klar, dass dies ein externes Einkommen oder eine ein Spekulationseinkommen einer Privatperson ist.

Der regelmäßige Handel mit Kryptowährungen führt nicht immer zu kommerziellen Aktivitäten. In diesen Fällen basiert die Besteuerung auf den Regeln des „sonstigen Einkommens“ im Sinne des deutschen Einkommensteuergesetzes. Wenn die Handelsaktivitäten jedoch das Nettovermögensmanagement überschreiten, werden sie als „Geschäftserträge“ betrachtet. Die Unterscheidung zwischen Handel und Vermögensverwaltung kann in einigen Fällen schwierig sein. In der Regel hat jeder, der von seinen Handelsaktivitäten lebt (oder leben kann), das Nettovermögensverwaltungslimit überschritten.

Kryptowährungen als private Vermögenswerte

Beim Handel unter reiner Vermögensverwaltung unterliegt der Gewinn aus dem Verkauf von Kryptowährungen nur der Einkommensteuer. Wenn zwischen dem Kauf und Verkauf einer digitalen Währung mehr als ein Jahr vergeht, werden Kapitalgewinne nicht einmal besteuert. Als Verkauf wird jedoch nicht nur ein Umtausch gegen gesetzliches Zahlungsmittel, sondern auch eine andere digitale Währung erfasst.

Kapitalgewinne werden durch die Differenz zwischen den Anschaffungskosten und dem Verkaufspreis bestimmt. Gebühren und sonstige Nebenkosten können abgezogen werden. Wenn der Kapitalgewinn in einem Jahr weniger als 600 EUR beträgt, gibt es keine Besteuerung (Befreiungsgrenze). Wenn dieser Betrag überschritten wird, unterliegen alle Kapitalgewinne dem Einkommensteuersatz.

Grundsätzlich sollten für alle Transaktionen der Zeitpunkt des Kaufs oder Verkaufs, der Kauf- oder Verkaufspreis und die Anzahl der gekauften oder verkauften Artikel dokumentiert werden. Alternativ können Sie das Bewertungsvereinfachungsverfahren verwenden. Danach kann davon ausgegangen werden, dass die zuerst gekauften Münzen auch als Erstes verkauft wurden (das sogenannte „first come first“ -Verfahren).

Bei Umsatzverlusten infolge sinkender Preise kann dies nur durch Gewinne aus privaten Verkaufstransaktionen ausgeglichen werden (nicht gegen sonstige positive Erträge). Wenn im Kalenderjahr des Verlusts kein Ertrag aus persönlichen Verkaufstransaktionen erzielt wird, kann der Verlust mit diesen Gewinnen für die vorherigen oder nachfolgenden Jahre verrechnet werden.

Kryptowährung in Geschäftsgütern (kommerzieller Handel)

Wenn der Handel mit Kryptowährungen das Nettovermögensverwaltungslimit überschreitet oder wenn der Handel im Rahmen eines bestehenden Geschäftsvorhabens stattfindet, befinden sich die Münzen im Vermögen des Geschäfts. Kryptowährungen wie Bitcoins sind in Deutschland kein gesetzliches Zahlungsmittel. Aus diesem Grund können sie steuerlich nicht mit Erträgen aus Aktien, Anlagen oder anderen Finanztransaktionen verglichen werden. Aus Sicht des Finanzamtes sind die Einnahmen aus dem Handel mit Bitcoins und anderen virtuellen Währungen mit den Einnahmen aus Kunstwerken oder anderen Wertsachen vergleichbar. Dies wirkt sich positiv auf die Besteuerung der Gewinne aus dem Verkauf von Bitcoins aus.

Wenn Sie Bitcoins seit über einem Jahr besitzen, ist der Verkauf steuerfrei. Die Höhe des Gewinns ist irrelevant und Sie müssen ihn nicht in Ihrer Steuererklärung angeben. Wenn Sie Bitcoins innerhalb von zwölf Monaten nach dem Kauf weiterverkaufen, sind Gewinne bis zur Befreiungsgrenze von 600 € steuerfrei. Ab 600 Euro müssen Gewinne vollständig besteuert werden. 

Das Limit von 600 € gilt nicht nur für Bitcoins, sondern für alle anderen privaten Verkaufstransaktionen innerhalb eines Jahres. Wenn Sie beispielsweise ein Gemälde im Laufe eines Jahres mit einem Gewinn von 700 € verkaufen, haben Sie bereits die volle Befreiungsgrenze überschritten. In diesem Fall spielt die Höhe des Gewinns aus dem Verkauf Ihrer Bitcoins keine Rolle mehr.

Wenn Sie Bitcoins häufiger kaufen und verkaufen, kann es schwierig sein, die genaue Aufbewahrungsdauer zu bestimmen. Schließlich ist es fast unmöglich, jedem einzelnen BTC ein Kauf- oder Verkaufsdatum zuzuweisen. Damit Sie weiterhin Einnahmen aus Bitcoin-Verkäufen in Ihre Steuererklärung aufnehmen können, können Sie die FIFO-Methode (First In First Out) verwenden. Dies bedeutet, dass Sie die Bitcoins verkaufen, die Sie zuerst gekauft haben.

Ebenfalls möglich: LIFO-Methode. Das Steuersystem für die Kryptowährungen muss noch festgelegt werden. Bis dahin können Sie sowohl die FIFO-Methode als auch die LIFO-Methode (Last In First Out) verwenden. Hier machen Sie genau das Gegenteil. Es wird angenommen, dass Sie die letzten Bitcoins verkaufen, die Sie gekauft haben. FIFO- und LIFO-Methoden können je nach Einzelfall Steuervorteile haben. Beachten Sie jedoch, dass Sie ein ausgewähltes Verfahren nicht mehr ändern können. Also: Einmal FIFO ist immer FIFO.

Tipp: Experten empfehlen die Verwendung der FIFO-Methode. Darüber hinaus müssen Sie genaue Aufzeichnungen über Ihre Bitcoin-Käufe und -Verkäufe führen, damit Sie auf Anfragen des Finanzamtes angemessen reagieren können.

Sie können Ihren Einkommensbetrag leicht berechnen: Verkaufspreis – Anschaffungskosten – Verkaufskosten = Einkommen.

Verluste reduzieren die Steuer! Wenn Sie beim Handel mit Kryptowährungen Verluste erlitten haben, können Sie damit Ihre Steuerbelastung mindern. Anfallende Verluste können nur im jeweiligen Kalenderjahr mit privaten Handelsgewinnen verrechnet werden. Infolgedessen sinken Ihre Handelsgewinne im Allgemeinen und Ihre Steuerbelastung wird niedriger sein.

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